Param Sadguru Shree Gajanan Maharaj (1918 – 1987; sprich: Schri Gadschanan Maharadsch), wie er von Tausenden aus verschiedenen Ländern ehrerbietig genannt wurde, wies vollkommene Übereinstimmung mit Voraussagen über den Gottesboten des letzten Jahrtausends auf - den Kalki-Avatar.

Der Begriff „Avatar“ ist sehr alt und heißt übersetzt so viel wie „Göttliche Herabkunft“. „Kalki“ bedeutet „Verschmutzung“. Es ist demnach von einem Gottesboten die Rede, welcher vor allem Hilfe gegen die Verschmutzung bringt. Diese bezieht sich nicht nur auf die sichtbare Welt, sondern auch auf jene des Gemüts.
Die Voraussagen über den Kalki-Avatar sind z.T. Tausende Jahre alt. In verschiedenen Puranas wie dem Vishnu-, Brahmanda- und Kalki-Purana, im Shrimat Bhagavatam wie auch in der Gitagovinda und im Mahabharata finden sich erstaunlich übereinstimmende Aussagen. All dies sind heilige Schriften aus dem alten Indien, welche dort ähnlichen Stellenwert besitzen wie bei uns die Bibel.
Die Hauptaussagen über den erwarteten göttlichen Boten sind kurz zusammengefasst:
Der Weltenherrscher Vishnu, der den irdisch passiven Aspekt Gottes darstellt, wird sich 10-mal verkörpern, um die Weltenordnung wiederherzustellen.
Neun dieser „Dash-Avataras“ sind bekannt, u. a. Ram (auch Rama), Krishna und Buddha. Die letzte Wiederkehr wird erwartet als „Kalki-Avatar“ und zwar vom Übergang des Kali-Yuga (des dunklen oder eisernen Zeitalters) zum Satya-Yuga. Letzteres wird auch das „Goldene Zeitalter“ genannt, in dem das Leben wieder im Einklang mit den Schöpfungsgesetzen geschieht. Zurzeit befinden wir uns in dieser Übergangsphase.
Im Mahabharata wird vorhergesagt, dass der Kalki-Avatar als Sohn von Brahmanen geboren wird, im Mondmonat Vaishakha (etwa 21. April bis 21. Mai). Er wird von Lord Parshuram, einem ewigen Avatar, unterwiesen werden. Er wird heiraten und zwei Kinder haben.
In nahezu allen Voraussagen wird Kalki, der Herr des Universums, als ein mächtiger, junger Mann beschrieben, auf einem weißen Pferd reitend (symbolisch für Reinheit und Macht) und mit einem leuchtenden Schwert in der Hand (symbolisch für den Licht-Willen und als Waffe, mit der er das Dunkel besiegt). Seine Augen leuchten wie Feuer. Er wird gegen das Dunkel kämpfen und die ewige Religion, wie sie in den Veden verankert ist, wiederherstellen.
Sehr erstaunlich ist, dass in den Offenbarungen der Bibel eine verblüffend ähnliche Voraussage zu finden ist:
„Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftigkeit, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen aber sind eine Feuerflamme … und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor ...“ (Offenbarung 19.11-21)
Vergleicht man diese Aussagen mit dem Leben von Param Sadguru Shree Gajanan Maharaj, so ist man mehr als erstaunt. Ein kurzer Überblick über sein Leben soll dies deutlich machen:
Zunächst zu seinem Namen: Param Sadguru bedeutet „Höchster vollkommener Meister“, Shree heißt „heilig“ und Maharaj „königlich“. Diese Titel gab er sich nicht selbst, sondern sie wurden ihm im Laufe seines Lebens verliehen. Allgemein wurde er schlicht und ehrfurchtsvoll „Shree“ genannt.
Seine Eltern, wohlhabende Brahmanen, waren beide hochverwirklichte Yogis. Vor seiner Geburt erhielt seine Mutter 14 besondere Träume und Visionen und es wurde ihr vorausgesagt, dass sie dem „Licht des Universums“ das Leben schenken würde. Als Shree am 17.5.1918 im Mondmonat Vaishakha geboren wurde, stellte man an seinem Körper 14 verschiedene Symbole fest (12 weisen bereits auf ein göttliches Wesen hin). Eines davon war der rote Nagel seiner rechten großen Zehe, ein Merkmal, welches auch Buddha hatte.
Von Kind auf widmete Shree sein Leben Gott. Bereits mit 7 Jahren führte er intensive geistige Übungen durch. Mit 20 wurde er Oberhaupt des Guru Mandir in Akkalkot (ein Tempel mit angrenzendem Wohnbereich). Ein Jahr darauf heiratete er, später wurden zwei Kinder geboren.
1938 begann für Shree die Unterweisung durch Lord Parshuram, der sich ihm zu verschiedenen Begebenheiten zeigte und ihm göttliche Kräfte übertrug. Vor ihm legte er 1944 einen bedeutungsvollen Eid ab:
„Ich werde die Veden wiederbeleben“.
Kurz darauf manifestierten sich in Shree sieben Verse, die aufzeigten, auf welche Weise sein Eid in Erfüllung gehen wird. Fünf verschiedene Richtlinien wurden gegeben, mit denen das Wissen der Veden erfahrbar und die göttliche Ordnung wiederhergestellt werden kann.
Dieser „Fünffache Pfad“ wurde als Hilfe in dieser Zeit für
alle Religionen gegeben, wovon der „Agnihotra“ genannte Teil speziell der
Verschmutzung der Umwelt und des Bewusstseins entgegenwirkt. Shree bezeichnete diese Feuerzeremonie als die
Waffe gegen die
Verschmutzung des Gemüts und der Atmosphäre.
1941 wurde Shree offenbart, dass er bereits als
Ram, Krishna und Buddha wirkte und nun als Menschensohn inkarniert sei. 1942 erschien vor ihm von selbst Feuer, auf ähnliche Weise, wie es Moses erlebt hatte.
Im Jahr 1969 ließ Shree in Shivapuri zum ersten Mal nach 2500 Jahren ein Soma-Yaga durchführen. Ähnlich wie beim Agnihotra im Kleinen, so fand durch diese 4 Tage dauernde Feuerzeremonie eine unglaublich große
Reinigung und Erhöhung der feinstofflichen Energie statt.
Das
weiße Pferd ist in Shrees Leben nicht nur als Symbol der Reinheit zu sehen. Es gab einige Fälle, wo Shree in Träumen und Visionen mit diesem
Pferd gesehen wurde, selbst von Personen, die Shree nur vom Bild her kannten und von dem Pferd als Symbol nichts wussten.
Shree führte ein äußerst einfaches Leben, angefüllt mit religiösen Übungen. Seine besonderen geistigen Fähigkeiten stellte er nie zur Schau. Er bat sogar darum, dass außergewöhnliche Erfahrungen, welche andere mit ihm erlebten, zu seinen Lebzeiten geheim gehalten werden. So wurde erst spät bekannt, dass er in zwei Fällen Tote zum Leben erweckte, was ein Chefchirurg bestätigte.
Er hatte keine Schüler und war kein Guru. Er lehrte nicht und sprach sehr selten. Menschen, die zu ihm kamen, erlebten ihn stets segnend als eine unbeschreibliche Hoheit mit einer äußerst starken Ausstrahlung von Liebe, Güte und großer Demut, die sie ehrfürchtig vor ihm verneigen ließen.
Die Verbreitung des Fünffachen Pfades fand durch wenige ausgewählte Personen statt, im Westen vor allem durch Shri Vasant Paranjpe. Horst Heigl war der erste Deutsche, der davon erfuhr. Bei seiner ersten Begegnung mit Shree sah er diesen durchscheinend und war überwältigt von seiner Ausstrahlung und Hoheit. Horst Heigl widmete daraufhin sein Leben dem Dienst an Shrees Werk. Er reiste insgesamt 38-mal nach Indien. 1987 gründete er einen Verlag zur Veröffentlichung dieses Wissens und veranlasste die Entstehung eines Homa-Hofs, wo die Auswirkungen des Agnihotra-Feuers auf die Umwelt zu erfahren sind. Ein gemeinnütziger Verein kümmert sich dort um die kostenlose Weitergabe von Agnihotra und dem Fünffachen Pfad.
Im Verlag Horst Heigl sind mehrere Bücher über Shree erschienen: Die Bildbände „Akkalkot“ und „Shivapuri“ widmen sich ausführlich Shrees Leben, Wirken und Werk. Im Buch „Sadguru‘s Bestowal“ berichtet ein indischer Ergebener von Shree über seine unglaublichen Erfahrungen. In „Der kleine Fakir Namu und der Fünffache Pfad“ wird schließlich der Fünffache Pfad mit einfachen Worten für Groß und Klein erklärt.
Weitere Informationen erhalten Sie am Homa-Hof Heiligenberg, Oberhaslach 6, 88633 Heiligenberg oder unter
http://www.homa-hof-heiligenberg.de/.